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TrockeneisreinigungHOLZ & NATURSTEIN

Naturstein, Holz, Beton, Metall & Glas

Vielseitige Material­reinigung — vom Sandstein-Sockel bis zur Edelstahl-Anlage.

Verfahren

So gehen wir vor

Trockeneis ist materialüber­greifend einsetzbar: weicher Sandstein, harte Granit­treppen, verkohlte Eichenbalken, Edelstahl-Behälter, beton­gefasstes Mauer­werk oder hitze­geschwächtes Glas — wir wählen Pellet-Größe und Druck individuell für jedes Material.

Konkrete Anwendungen
  • Naturstein-Treppen, -Säulen, -Mauern
  • Holzbalken (Eiche, Buche, Lärche)
  • Beton-Industrie­böden
  • Edelstahl- und Aluminium-Werkstücke
  • Glasbausteine und historisches Glas
Steinmetz-BetriebeRestauratorenSanierungs­betriebeEdelstahl-VerarbeitungMuseen
Stärken-Profil

Verfahrens­vergleich

Drei Reihen im Vergleich: unser Top-Gerät Kärcher IB 15/120 vs. ein kleineres Trockeneis-Modell vs. konventionelle Methoden (Hochdruck / Sandstrahl / Chemie).

Richtwerte aus Branchen-Erfahrung — die konkrete Eignung pro Material und Einsatzfall klären wir mit Vorprüfung und Musterfläche.

Unser Equipment

Kärcher IB 15/120

Industrie-Strahlmaschine (Bj. 2021) mit eigenem mobilen Kaeser-Druckluft-Kompressor. Wir kommen vollständig autark zum Einsatzort — kein Strom-, Wasser- oder Druckluft-Anschluss nötig.

Luftdruck-Bereich
2 – 16 bar
Trockeneis-Durchsatz
30 – 120 kg/h
Pellet-Größe
3 mm (Standard)
Druckluft-Bedarf
2 – 12 m³/min
Behälter
15 kg
Stromversorgung
230 V / 50 Hz
Gewicht
~107 kg
Zertifizierungen
CE · EAC

Druck und Pellet-Größe sind Maschinen-Range. Konkrete Einstellung pro Material und Verschmutzung nach Vorprüfung und Musterfläche.

Material-Belastung

Druck-Effekt auf das Trägermaterial

Bei steigendem Strahl­druck wachsen abrasive Verfahren steil an. Trockeneis bleibt selbst bei voller Leistung material­schonend — die CO2-Pellets verdampfen beim Aufprall, statt das Substrat abzutragen.

Material-Matrix

Was geht — und was wir vorprüfen

Trockeneis ist außergewöhnlich material­übergreifend einsetzbar. Wir reinigen sowohl weichen Sandstein als auch hartes Granit­pflaster, sowohl frische Eichen­balken als auch hitze­geschwächtes Glas. Der entscheidende Punkt: Pellet-Größe und Druck legen wir individuell pro Material und Verschmutzung fest. Bei besonders sensiblen Substanzen (z.B. verwitterter Sandstein, historisches Glas, mürbe Holz­fasern) machen wir vorab eine Musterfläche.

  • Naturstein: Sandstein, Granit, Marmor, Schiefer, Travertin
  • Holz: Eiche, Buche, Lärche, Kiefer (auch verkohlt nach Brand)
  • Beton: Industrie­böden, Sicht­beton, Bauteile mit Bewehrung
  • Metall: Edelstahl, Aluminium, Messing, Bronze (oxidiert)
  • Glas: Glasbausteine, historisches Fenster­glas (mit Vorprüfung)
Workflow

Reinigung, Bewertung, Empfehlung

Reinigen ist nur der erste Schritt. Bei Restaurations­arbeiten dokumentieren wir nach der Reinigung den Zustand des Substrats — sichtbar gewordene Risse, Bohrlöcher, Lockerungen oder Korrosions­stellen, die unter dem Schmutz verborgen waren. Auf dieser Basis liefern wir eine Empfehlung: was muss konserviert werden, wo lohnt sich eine Imprägnierung, welche Bauteile sind irreversibel beschädigt. Damit haben Restauratoren, Sanierer und Eigentümer eine belastbare Entscheidungs­grundlage.

Werkstücke vs. eingebaut

Vor Ort oder bei uns in der Werkhalle

Bei eingebauten Bauteilen — Treppen, Säulen, tragende Holz­balken — kommen wir mit Equipment vor Ort. Bei Einzel­objekten (Skulpturen, Tür­beschläge, Werkstücke) können Sie diese auch direkt zu uns bringen, das senkt Aufwand und Kosten deutlich. Bei beweglichen Werkstücken arbeiten wir auch in fester Werkstatt-Umgebung mit kontrollierter Belüftung — gerade für Restauratoren und Edelstahl-Verarbeiter ist das oft der saubere Weg.

  • Vor-Ort-Einsatz an eingebauten Bauteilen
  • Werkstatt-Annahme einzelner Werkstücke
  • Restaurations­begleitung in Zusammenarbeit mit Restauratoren
  • Vorbereitung für anschließende Imprägnierung oder Lasur
Verfahrens-Vergleich

Trockeneis vs. konventionelle Verfahren

Konkrete Gegenüberstellung der vier gängigen Reinigungs­verfahren für diesen Einsatz­bereich. Werte sind Branchen-Richtwerte — die Eignung pro Material und Verschmutzung klären wir mit Vorprüfung und Musterfläche.

KriteriumTrockeneisHochdruckSandstrahlChemie
Material­spektrum (Stein, Holz, Metall, Glas)alleeingeschränktmeist Stein/Metallmaterial­abhängig
Patina erhaltensteuerbaroft verlorenverlorenangegriffen
Verkohltes Holz nach Brandsehr gutneingefährdet Substanzeingeschränkt
Glasbausteine / Glasmit Vorprüfungmeist janeinoft ja
Edelstahl, Aluminiumsehr gutgutsichtbare SpurenKorrosionsrisiko
Werkstücke transportabelauch in Werkhallenur vor Ortauch in Hallenur Tauchbad
vorteilhaft eingeschränkt ungeeignet / kritisch
Häufige Fragen

FAQ — HOLZ & NATURSTEIN

Naturstein (Sandstein, Granit, Marmor, Schiefer), Holz (Eiche, Buche, Lärche, auch nach Brandschäden), Beton, Edelstahl, Aluminium, Messing und Glasbausteine sind unsere Standard-Materialien. Bei sehr empfindlichen oder unbekannten Materialien (historisches Glas, mürbe Sand­steine, hochempfindliche Patina) machen wir vorab eine Musterfläche und stimmen das Vorgehen mit Ihnen oder dem Restaurator ab.

Das hängt von der Pellet-Größe, dem Druck und der Patina selbst ab. Eine echte, gewachsene Patina kann mit niedrigem Druck und feinen Pellets weitgehend erhalten bleiben — dunkle Verschmutzungen, Ruß und Algen werden trotzdem entfernt. Wir besprechen das vorher und legen mit Ihnen fest, wie weit gereinigt werden soll.

Ja, das ist eine unserer Kern­anwendungen. Trockeneis löst die Brandkruste, ohne den Holz­querschnitt zu schwächen. Anschließend lässt sich beurteilen, welche Balken statisch noch tragfähig sind und welche getauscht werden müssen — das spart Demontage und reduziert Sanierungs­kosten.

Über drei Parameter: Pellet-Größe (1–3 mm), Strahl­druck (2–16 bar) und Strahl­abstand. Für oberflächliche Anschmutzungen reicht ein niedriger Druck mit feinen Pellets. Für tieferes Eingreifen (Brandkruste, alte Lackschichten) erhöhen wir Druck und Pellet-Größe schritt­weise. Eine Musterfläche zeigt Ihnen das Ergebnis vorab.

Ja, beweglich­e Einzel­objekte können zur Reinigung in unsere Werkstatt gebracht werden. Das senkt Aufwand und Kosten gegenüber einem Vor-Ort-Einsatz mit Anfahrt deutlich — vor allem bei Restauratoren-Aufträgen mit kleineren Stückzahlen oft die wirtschaftlichste Lösung.

Einsatz prüfen lassen.

Beschreiben Sie Objekt, Verschmutzung und Ziel — wir prüfen die Eignung, schlagen Verfahren und Aufwand vor. Erste Einschätzung digital, innerhalb 24 Stunden, kostenfrei.

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Weitere Leistungen
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